Link-in-Bio Tool Deutschland: DSGVO-konform deine Links teilen
Link-in-Bio Tool Deutschland DSGVO-konform: Erfahre, warum EU-Hosting entscheidend ist und wie du eine datenschutzkonforme Seite mit LinkDash erstellst.

In Deutschland ist Datenschutz nicht nur ein Trend — er ist Gesetz. Wer als Creator, Influencer oder Unternehmer ein Link-in-Bio Tool nutzt, muss sicherstellen, dass dieses Tool die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) einhält. In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Link-in-Bio Seite DSGVO-konform zu betreiben.
Warum die DSGVO für dein Link-in-Bio Tool wichtig ist
Die DSGVO gilt seit 2018 und betrifft jede Website, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeitet. Im Jahr 2025 wurden allein in Deutschland über 400 Bußgeldbescheide wegen Datenschutzverstößen erlassen. Davon betrafen viele kleine Unternehmen und Einzelpersonen, die unwissentlich gegen die Verordnung verstoßen haben.
Besonders im Bereich der sogenannten Abmahnungen hat sich eine regelrechte Industrie entwickelt. Anwaltskanzleien durchsuchen systematisch Websites nach Datenschutzverstößen und versenden kostenpflichtige Abmahnungen — häufig mit Forderungen zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Dein Link-in-Bio Tool ist davon nicht ausgenommen.
Da deine Link-in-Bio Seite oft der erste Kontaktpunkt mit deinem Publikum ist, sollte sie ein Vorbild in Sachen Datenschutz sein. Eine DSGVO-konforme Seite schützt nicht nur deine Besucher, sondern auch dich selbst vor rechtlichen Konsequenzen.
Welche Daten sammelt ein Link-in-Bio Tool?
Viele Creator sind sich nicht bewusst, welche Daten ihr Link-in-Bio Tool im Hintergrund sammelt. Hier ein Überblick über die typischen Datenkategorien:
IP-Adressen: Jeder Besuch auf deiner Seite wird mit der IP-Adresse des Besuchers protokolliert. IP-Adressen gelten in der EU als personenbezogene Daten und unterliegen damit der DSGVO.
Klick-Daten: Welche Links angeklickt werden, wann und wie oft — diese Analytics-Daten können Rückschlüsse auf einzelne Personen ermöglichen, besonders in Kombination mit anderen Daten.
E-Mail-Adressen: Wenn dein Tool eine Newsletter-Funktion oder ein Kontaktformular bietet, werden E-Mail-Adressen direkt erfasst und gespeichert.
Zahlungsdaten: Bei Tools mit integrierter Shop-Funktion werden Zahlungsinformationen wie Kreditkartennummern oder IBAN verarbeitet — eine besonders sensible Datenkategorie.
Cookies und Tracking: Viele Tools setzen Third-Party-Cookies für Werbenetzwerke oder Analytics ein. Diese erfordern nach TTDSG eine ausdrückliche Einwilligung.
Warum US-gehostete Tools problematisch sind
Die meisten populären Link-in-Bio Tools wie Linktree, Beacons oder Stan Store haben ihren Sitz in den USA und hosten ihre Daten auf amerikanischen Servern. Das stellt für europäische Nutzer ein erhebliches rechtliches Risiko dar.
Schrems II Urteil: Der Europäische Gerichtshof hat 2020 im sogenannten Schrems-II-Urteil entschieden, dass das EU-US Privacy Shield ungültig ist. Die Nachfolgeregelung, das EU-US Data Privacy Framework, bietet zwar einen Rahmen, wird von Datenschutzexperten jedoch kritisch betrachtet und könnte durch ein zukünftiges Schrems-III-Urteil erneut gekippt werden.
FISA 702: US-Unternehmen unterliegen dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA), insbesondere Section 702. Diese Vorschrift erlaubt US-Geheimdiensten den Zugriff auf Daten von Nicht-US-Bürgern — ohne richterliche Anordnung und ohne Information der Betroffenen.
Abmahnrisiko: Die Nutzung von US-gehosteten Tools ohne korrekte Datenschutzmaßnahmen kann zu Abmahnungen führen. Die Kosten liegen typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro pro Verstoß. Bei der Einbindung von Google Fonts über externe Server wurden bereits tausende Abmahnungen verschickt.
DSGVO-Checkliste für Creator
Wenn du sicherstellen willst, dass dein Link-in-Bio Tool DSGVO-konform ist, achte auf folgende Punkte:
1. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO: Du benötigst einen AVV mit jedem Dienstleister, der in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet. Das gilt für dein Link-in-Bio Tool, deinen Hosting-Anbieter und deinen Zahlungsdienstleister. Ohne AVV riskierst du ein Bußgeld.
2. Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO: Deine Link-in-Bio Seite benötigt eine Datenschutzerklärung, die erklärt, welche Daten du sammelst, warum du sie sammelst, wie lange du sie speicherst und welche Rechte deine Besucher haben.
3. Cookie Consent nach TTDSG: Seit Dezember 2021 regelt das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) den Einsatz von Cookies in Deutschland. Nicht-essentielle Cookies dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung gesetzt werden. Ein Cookie-Banner allein reicht nicht — es muss eine echte Wahlmöglichkeit bieten.
4. Impressumspflicht nach §5 TMG: In Deutschland besteht eine Impressumspflicht für geschäftsmäßig betriebene Websites. Auch deine Link-in-Bio Seite fällt darunter, wenn du sie für kommerzielle Zwecke nutzt — und das tun die meisten Creator. Ein fehlendes Impressum kann mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
5. EU-Datenverarbeitung: Stelle sicher, dass alle personenbezogenen Daten innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden. Das betrifft den Server-Standort deines Link-in-Bio Tools, die Analytics-Daten und die Zahlungsabwicklung.
Warum LinkDash DSGVO-konform ist
LinkDash wurde von Anfang an mit Blick auf europäische Datenschutzanforderungen entwickelt. Hier sind die konkreten Maßnahmen:
EU-Server über Supabase EU: Alle Daten werden auf europäischen Servern gehostet. Die Datenbank und der Speicher laufen über Supabase mit EU-Rechenzentren, sodass keine Daten die EU verlassen.
Mollie als Zahlungsdienstleister: Mollie hat seinen Sitz in Amsterdam und wird von der niederländischen Zentralbank (DNB) reguliert. Zahlungsdaten werden ausschließlich in der EU verarbeitet. Mollie unterstützt iDEAL, Wero, Bancontact, SEPA, Kreditkarten und weitere lokale Zahlungsmethoden.
Keine Third-Party-Cookies: LinkDash setzt keine Cookies von Drittanbietern. Es gibt keine Werbe-Tracker, kein Facebook Pixel und kein Google Analytics. Die einzigen Cookies sind technisch notwendige Session-Cookies.
Lokale Schriftarten: Alle Schriftarten werden lokal gehostet — keine externen Anfragen an Google Fonts oder andere Schrift-Server. Das eliminiert eine der häufigsten Abmahn-Fallen komplett.
Impressum-Integration: LinkDash bietet eine integrierte Impressum-Funktion, mit der du dein Impressum direkt auf deiner Link-in-Bio Seite einbinden kannst. So erfüllst du die Impressumspflicht nach §5 TMG ohne eine separate Seite erstellen zu müssen.
DSGVO-konforme Seite erstellen — Schritt für Schritt
So erstellst du in drei einfachen Schritten eine DSGVO-konforme Link-in-Bio Seite mit LinkDash:
Schritt 1: DSGVO-konformes Tool wählen
Erstelle ein kostenloses LinkDash-Konto. Bei der Registrierung werden nur die notwendigsten Daten erhoben. Du kannst sofort mit dem Aufbau deiner Seite beginnen — alle Daten werden auf EU-Servern gespeichert.
Schritt 2: Datenschutzerklärung einrichten
Nutze die LinkDash-Einstellungen, um deine Datenschutzerklärung und dein Impressum hinzuzufügen. LinkDash zeigt diese Informationen automatisch als Footer-Links auf deiner Seite an, sodass sie für Besucher jederzeit zugänglich sind.
Schritt 3: Seite erstellen und veröffentlichen
Wähle aus über 20 Templates, füge deine Links hinzu, passe Farben und Schriftarten an und veröffentliche deine Seite. Dank der lokalen Schriftarten und dem Verzicht auf Third-Party-Cookies ist deine Seite von Anfang an DSGVO-konform.
Häufige Fehler bei Link-in-Bio und DSGVO
Vermeide diese typischen Fehler, die viele Creator machen:
Kein Impressum: Auch eine Link-in-Bio Seite ist eine geschäftsmäßige Website und benötigt ein Impressum. Ein fehlendes Impressum ist einer der häufigsten Abmahngründe.
Fehlende Datenschutzerklärung: Viele Creator verzichten auf eine Datenschutzerklärung, weil sie denken, eine „einfache Linkseite" brauche keine. Falsch — sobald Daten verarbeitet werden (und das passiert bei jedem Seitenaufruf), ist eine Datenschutzerklärung Pflicht.
Externe Google Fonts: Das Laden von Schriftarten über Google-Server ohne Einwilligung ist nach einem Urteil des LG München ein Datenschutzverstoß. Tausende Abmahnungen wurden deswegen bereits verschickt. Nutze immer lokal gehostete Schriftarten.
Kein AVV mit dem Tool-Anbieter: Wenn dein Link-in-Bio Tool Daten deiner Besucher verarbeitet, brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Ohne AVV verstößt du gegen Art. 28 DSGVO — unabhängig davon, ob das Tool selbst DSGVO-konform ist.
Fazit
Die DSGVO macht Link-in-Bio Tools nicht unmöglich — sie erfordert nur, dass du die richtigen Entscheidungen triffst. Mit einem in der EU gehosteten Tool wie LinkDash, das auf Third-Party-Cookies verzichtet, lokale Schriftarten nutzt und europäische Zahlungsmethoden unterstützt, bist du auf der sicheren Seite.
Statt dich mit komplizierten Datenschutzmaßnahmen herumzuschlagen, kannst du dich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: großartigen Content erstellen und dein Publikum erreichen.
Erstelle jetzt deine kostenlose DSGVO-konforme Link-in-Bio Seite und starte ohne Datenschutz-Sorgen.
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz findest du in unserem GDPR-Ratgeber für Link-in-Bio Tools und in unserem Artikel über europäische Linktree-Alternativen.
Max
Content-Spezialist bei LinkDash
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